07.12.2017

Menlo Park – Kürzlich bewies eine groß angelegte kalifornische Studie was viele längs vermuten: Menschen werden im Alter immer unansehnlicher. Besonders Frauen seien betroffen, so das Fazit. „Bei ihnen setzt der optische Verfall bereits Mitte 20 ein, wohingegen ihre männlichen Pendants noch bis ins hohe Alter attraktiv bleiben“, erklärt der 72-jährige Studienleiter.

Je suboptimaler aber ein Erscheinungsbild, desto seltener wird ein Profil in den Sozialen Netzwerken geklickt und weniger Klicks bedeuten weniger Werbeeinnahmen. Besonders für Facebook wird das zum Problem, gilt dessen Community doch als relativ hochaltrig. Ausweg soll nun ein Gebührensystem bringen. Zahlen muss aber vorerst nur ein kleiner Teil der Nutzer. 

Irgendein Symbolbild für Leute, die was im Internet suchen

Wer seinen Kaffee so nah neben dem Rechner stehen hat, hat keine Kinder

„Natürlich bleibt Facebook für die Mehrheit der Nutzer kostenlos“, so Jackson Garner, Leiter der neuen Abteilung Facemash, die sich mit der Bewertung der Mitglieder befassen wird.

„Schließlich wird Facebook überwiegend von attraktiven Menschen mit sehr vielen Diplomen benutzt. Unsere Nutzer sind häufig auf Reisen, treffen sich gern mit Freunden, treiben regelmäßig Sport, essen gesund, verdecken ihre Nippel und schlagen hin und wieder mal zu, wenn ihnen ein Gesicht nicht gefällt. Für sie alle bleibt Facebook natürlich kostenlos.“

Doch, der Umsatz Facebooks konnte im Vergleich zum Vorjahr nur um 51 Prozent zulegen – ein enttäuschender Wert. Man muss also reagieren.

„Facebook ist ein Unternehmen. Zwar ein sehr nettes, aber auch wir müssen leider Geld verdienen, etwa wegen der Steuer.“ Deshalb müsse man sich jetzt mit alternativen Finanzierungsmodellen befassen.

Garner: „Facebook verdient Geld durch Werbung. Werbung bedeutet auch immer: Ehrlichkeit, Fairness, Geradlinigkeit. Und genau das ist der Anspruch, den wir haben. Es ist ehrlich zu sagen: Es ist nicht fair, wenn manche Nutzer andere mitfinanzieren müssen. Facebook war bisher für optisch unterdurchschnittliche Menschen, trotz der durch sie signifikant geringeren Werbeeinnahmen, kostenlos. Wir finden das nicht fair.“

Um die attraktiven Menschen von den hässlichen zu unterscheiden wurde eigens ein neuer Algorithmus, bunny_1, programmiert. Der Algorithmus verteilt Punkte von 1 bis 10. In Zweifelsfällen (6 und 7) werde geschultes Personal eingesetzt um eine faire Bewertung zu gewährleisten.

„Auf diese Weise kann unser Netzwerk das bleiben, was die Nutzer von ihm erwarten“, so Garner.