Berlin – Der Selfie-Stick eroberte vor einigen Jahren im Sturm die Innenstädte, Museen und Konzertsäle dieser Welt. Doch inzwischen herrscht auf dem Markt für ausziehbare Stangen weitgehend Stillstand. Innovationen? Fehlanzeige. Ein junges Startup aus Hannover will das jetzt ändern.
Sven-Sjören Kesselmaier, der 21 jährige CEO von

CanYouHearMe dazu: „Das Kommunikationsverhalten von jungen Menschen hat sich verändert. Menschen über 30 halten sich ein Telefon ans Ohr, so wie sie es von ihren Großmutter irgendwann 1880 oder so gelernt haben. Jüngere halten das Smartphone dagegen meist vor sich, um auch den Menschen in der Umgebung die Möglichkeit zu bieten, am Gespräch teilzuhaben.
Wir glauben, dass kann erst der Anfang sein, denn die Methode hat noch Schwächen.
Damit etwa andere Mitreisenden im Zug wirklich alle Details hören können, muss man doch ziemlich laut werden. Unangenehm für den Gesprächspartner. Unser Talk Stick schafft hier die Lösung.”
Auf technisch weniger versierte Menschen wirkt die Talkie-Stange auf den ersten Blick wie eine Teleskopstange, an deren Ende ein Smartphone montiert werden kann. Aber laut Kesselmaier beinhaltet das Konzept mehr.

Die Talkie-Stange ist mehr als eine Stange

„Die Talkie-Stange ist mehr als eine Stange. Zentrales Element ist zum Beispiel der schwenkbare Kugelkopf der es ermöglicht, unangenehme Gesprächspartner abzuknicken. Im passenden Moment kann man das Smartphone wieder sich selbst zuwenden, um für die dringend notwendige Antwort die maximale Lautstärke zu erreichen.“

Für besonders kontroverse Diskussionen bietet die Talkie-Stange noch eine weitere Option: „Man kann die Stange bis zu einer Länge von nur wenigen Zentimetern einfahren. Auf diese Weise ist maximale Lautstärke garantiert.”
Die Talkie-Stangen werden voraussichtlich Mitte des Jahres in den Handel kommen.