Bamberg – Laut der aktuellen Studie des Brauereiverbandes Oberfranken im Fachmagazin The Brewer soll sich die Lebenserwartung bereits bei einer relativ geringen Menge Wasser dramatisch verkürzen. Der Studienleiter Rene Gerster erklärt: „Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Deutschland konstant zu hoch. Derzeit sind es etwa 123 Liter am Tag. Das ist fast das 100-fache der ungefährlichen Dosis. Mir ist kein anderes Produkt bekannt, bei dem so wenig auf die Einhaltung der Grenzwerte gepocht wird.“
Gersters Verdacht: Die Trinkwasserlobby mischt massiv mit – auf Kosten der Gesundheit von Millionen Deutschen. „Viele Menschen denken inzwischen scheinbar, die eine oder andere Wanne voll Wasser am Tag könne nicht schaden. Das ist ein fataler Irrglaube.“   

Ein Wasserfloh

Solche Parasiten finden sich immer nur im Wasser, nie im Bier

Laut der Studie des Verbandes sind schon fünf, spätestens aber zehn Liter pro Tag gefährlich. Folgen der Wasservergiftung (Hyponatriämie): Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schwitzen, Übelkeit und Krampfanfälle. „Die Folgen reichen bis hin zum Tod. Wassermissbrauch hat ganz ähnliche Auswirkungen wie der Alkoholgenuss aber ohne dessen positive Auswirkungen, wie steigendes Selbstwertgefühl, Problemverdrängung und allgemeiner Spaß“, erklärt Gerster.   

Bereits in einer früheren Studie („Halbiertes Leben oder doppelte Sicht – wie fährt sich´s besser?“; 2003) habe man darauf hingewiesen, dass der Konsum ungebrauter Lebensmittel prinzipiell gefährlich sein kann. Nicht nur Wasser, auch die sogenannten Softdrinks und Fruchtsäfte seien absolut nicht so harmlos wie die Medien es einem gern glauben machten. „Man braucht sich doch nur mal anschauen, wie fett die Leute alle werden. Außerdem ist die Abfüllung in Plastikflaschen ein Problem. Wir raten deshalb weiterhin zu gebrauten Getränken in Glasflaschen. Wer bewusst leben will, ist bei unseren Produkten auf der sicheren Seite.“


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